Eigene Beschreibung:
Für mich ist der große Schweizer Sennenhund der Hund aller Hunde.
Meine Liebe für diesen Hund begann damals bei meiner tollen Freundin und Züchterin Claudia Fuchs. Durch sie habe ich Bud bekommen und es war von der ersten Minute an mein Traumhund.
In meinen Augen sind die Schweizer sehr treue und souveräne Begleiter. Sie haben den ständigen Beschützerdrang was in meinen Augen nicht schlecht ist. Der Hof wird durch unsere Hunde bewacht. Sie sind sehr Familienverbunden und möchten gerne immer und überall dabei sein.
Sie sind trotz ihrer Größe sehr verschmust und auch sehr gelehrig. Zumindest mit den richtigen Leckerlies.
Ebenfalls können Schweizer aber auch sehr stur sein. Da kann es schon mal passieren das man ein einfaches Sitz drei mal sagen muss bevor der Dickschädel denkt er/sie setzt sich hin. Und da sind beide Geschlechter gleich.
Konsequenz und Ausdauer ist daher bei der Erziehung das A und O.
Leider sind die Schweizer auch verfressen. Wir hatten schon alles. Socken, Haarbänder, Seile, Stricker, Gummibärchen, Metalltube. Leider ist da nichts sicher und man lernt dadurch seine Sachen wegzuräumen.
Ich könnte mir ein Leben ohne einen Schweizer nicht mehr vorstellen.
Sie geben einem so viel und machen jeden Tag zu einem wertvollen Tag.
In dunklen Stunden ist der Schweizer da und sie werden zu einem besten Freund.
Großer Schweizer Sennenhund
VERWENDUNG: Ursprünglich Wach- und Zughund; heute auch Begleit-, Schutz- und Familienhund.
KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS: 1908, anlässlich der Jubiläumsausstellung zum 25-Jährigen Bestehen der SKG, wurden dem groβen Förderer der schweizerischen Sennenhunde, Prof. A.Heim, zwei kurzhaarige Berner Sennenhunde vorgestellt. Er erkannte in ihnen den alten, im Verschwinden begriffenen groβen Sennen- oder Metzgerhund, dessen Vorfahren früher in Mitteleuropa als „Metzger- oder Fleischerhunde“ weit verbreitet waren und als Schutz-, Zug- oder Treibhunde gezüchtet wurden. 1909 anerkannte die SKG die Rasse als eigenständig durch Eintragung im Schweizerischen Hundestammbuch (Band 12). 1912 wurde zwecks Förderung und Reinerhaltung der Rasse der „Klub für Groβe Schweizer Sennenhunde“ gegründet. Erst am 5.Februar 1939 erfolgte die Publikation des ersten Standards durch die FCI. Heute wird der Groβe Schweizer Sennenhund, auch in anderen europäischen Ländern wegen seines ruhigen und verlässlichen Wesens vor allem als Familienhund gezüchtet und geschätzt.
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Dreifarbiger, stämmiger, starkknochiger und gut bemuskelter Hund. Trotz seiner Gröβe und seines Gewichtes zeigt er Ausdauer und Beweglichkeit. Das Geschlechtsgepräge von Rüde und Hündin ist deutlich.
VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN): Sicher, aufmerksam, wachsam und furchtlos in Alltagssituationen, gutmütig und anhänglich mit vertrauten Personen, selbstsicher gegenüber Fremden; mittleres Temperament.
KOPF: Dem Körper entsprechend kräftig, aber nicht schwer. Rüdenkopf kräftiger als der Kopf der Hündin.
OBERKOPF: Schädel : Flach und breit. Die am Stirnansatz beginnende Mittelfurche läuft nach oben aus. Stopp: Wenig ausgeprägt.
GESICHTSSCHÄDEL: Nasenschwamm : Schwarz. Fang: Kräftig, länger als tief, weder von oben noch von der Seite gesehen spitz. Nasenrücken gerade, ohne Mittelfurche. Lefzen: Wenig ausgebildet, anliegend; schwarz pigmentiert. Keine Hängelefzen.
Kiefer / Zähne : Kiefer kräftig. Vollständiges, kräftiges und regelmäβiges Scherengebiss. Fehlen von 2 Zähnen (Prämolaren 1 und/oder Prämolaren 2) toleriert. Fehlende M3 (Molaren 3) bleiben unberücksichtigt.
AUGEN: Mittelgroβ, mandelförmig, weder tiefliegend noch hervorstehend, haselnuss- bis kastanienbraun; Ausdruck: aufgeweckt, freundlich. Lider gut anliegend. Lidrand dunkel pigmentiert.
OHREN: Mittelgroβ, dreieckig und ziemlich hoch angesetzt. In Ruhe flach anliegend, bei Aufmerksamkeit nach vorn gerichtet. Innen und auβen gut behaart. HALS: Kräftig, muskulös, eher gedrungen. Keine Wamme.
KÖRPER: Etwas länger als die Widerristhöhe. Rücken: Mäβig lang, kräftig und gerade. Lenden: Breit und stark bemuskelt. Kruppe: Lang und breit, in sanfter Rundung abfallend; nie überhöht oder abgeschlagen. Brust: Kräftig, breit, bis zu den Ellenbogen reichend. Rippenkorb von rund-ovalem Querschnitt, weder flach noch tonnenförmig. Vorbrust gut entwickelt. Untere Profillinie und Bauch : Bauch und Flanken wenig aufgezogen.
RUTE: In harmonischer Fortsetzung der Kruppe angesetzt, ziemlich schwer, bis zum Sprunggelenk reichend; in Ruhe hängend; bei Aufmerksamkeit und in der Bewegung höher und leicht nach oben gebogen, aber niemals geringelt oder über den Rücken gekippt getragen.
GLIEDMASSEN VORDERHAND: Allgemeines: Von vorne gesehen gerade und parallel, eher breit gestellt. Schulter : Schulterblatt lang, kräftig, schräggestellt, anliegend und gut bemuskelt, mit dem Oberarm einen nicht zu stumpfen Winkel bildend. Unterarm : Starkknochig, gerade. Vordermittelfuβ: Fest; von vorne gesehen in gerade Fortsetzung des Unterarms, von den Seiten gesehen nahezu senkrecht gestellt. Vorderpfoten: Kräftig, gerade gerichtet, mit eng an einander liegenden, gut gewölbten Zehen und kräftigen Krallen.
HINTERHAND: Allgemeines: Von hinten gesehen gerade und nicht zu eng gestellt. Hintermittelfuβ und Pfoten weder ein- noch auswärts gedreht; Afterkrallen müssen entfernt sein, auβer in den Ländern, in denen die Entfernung der Afterkrallen gesetzlich verboten ist. Oberschenkel: Ziemlich lang; Keulen breit, kräftig und gut bemuskelt. Kniegelenk: Deutlich stumpf gewinkelt. Unterschenkel: Relativ lang. Sprunggelenk: Kräftig und gut gewinkelt. Hinterpfoten: Kräftig, gerade gerichtet, mit eng aneinanderliegenden, gut gewölbten Zehen und kräftigen Krallen.
GANGWERK: Raumgreifender, gleichmäβiger Bewegungsablauf in allen Gangarten; ausgreifender, freier Vortritt und guter Schub aus der Hinterhand; im Trab, von vorne und von hinten betrachtet, geradlinige Gliedmassenführung.
HAARKLEID Haar: Stockhaar mit dichtem, mittellangem Deckhaar und dichter, möglichst dunkelgrau bis schwarz gefärbter Unterwolle. Kurzes Deckhaar ist bei vorhandener Unterwolle zulässig. Farbe : Typische Dreifarbigkeit : Grundfarbe schwarz mit symmetrischem rot-braunem Brand und weiβen Abzeichen. Das Rotbraun befindet sich zwischen dem Schwarz und den weiβen Abzeichen an den Backen, über den Augen, an der Innenseite der Ohren, seitlich an der Brust, an allen vier Läufen und an der Unterseite der Rute. Die weiβen Abzeichen befinden sich an Kopf (Blesse und Fang), an Kehle und Brust (durchgehend), Pfoten und Rutenspitze. Zwischen der Blesse und den rot-braunen Abzeichen über den Augen sollte ein Streifen Schwarz verbleiben. Weiβer Nackenfleck oder weiβer Halsring toleriert.
GRÖSSE: Widerristhöhe für Rüden : 65 – 72 cm,
Widerristhöhe für Hündinnen: 60 – 68 cm.
. • Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
• Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.



